Wenn Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler sowie Gäste am Wochenende freiwillig in die Schule kommen, dann geht man im ersten Moment vermutlich davon aus, dass es sich um den Tag der offenen Tür handelt. Tatsächlich aber zog das Volleyballturnier, das am 27. Januar 2024 in der Turnhalle des Johanneums stattfand, über hundert Menschen an.
Das Ereignis fand bereits zum zweiten Mal statt und wurde von Bastian Maroske aus der Klasse 11 organisiert. Tatkräftige Unterstützung erhielt er von seinen Mitschülerinnen und Mitschülern derselben Jahrgangsstufe, die nicht nur auf dem Volleyballfeld ihr Können bewiesen, sondern sich auch rührig um die Verpflegung der Anwesenden kümmerten und damit ihre Abikasse aufbesserten.
In der Zeit von 11 bis circa 17:30 Uhr traten an diesem Samstag insgesamt 14 Teams gegeneinander an. Gespielt wurde auf zwei Volleyballfeldern – jeder gegen jeden, wobei es insgesamt zwei große Gruppen gab, um die Teams gerecht aufzuteilen. Die Vorrunden dauerten jeweils zehn Minuten. Schiedsrichter war im Wechsel immer ein anderes Team. In der Mitte der Turnhalle konnte auf den Spielfeldern ohne Netz geübt werden. Im Halbfinale bzw. Finale gab es dann zwei Gewinnsätze, bei denen 25 Punkte erreicht werden mussten.
Die Mannschaften waren breit gemischt, wie Sportlehrerin Katrin Oswald reflektiert: "Es traten Klassenmannschaften, aber auch Außenstehende an. Manche Spieler sind aktive Volleyballer." Die Zehntklässler, aber auch Schüler aus der Oberstufe, bildeten jeweils eigene Teams oder spielten bei "johanneumsfremden" Mannschaften mit. Ich selbst war Teil des fünfköpfigen Lehrerteams, das sich wacker schlug, aber am Ende nicht den Sieg nach Hause holte. Über den Pokal freute sich der "SV Pflanzenhof Schulze".
Katrin Oswald, die auch Tutorin in der Klassenstufe 11 ist, lobte die "super Atmosphäre", die an diesem Samstag in der Turnhalle herrschte. Mir hat die Teilnahme ebenfalls großen Spaß bereitet, auch wenn wir nicht gewonnen haben und am Anfang der Woche ziemlich geschafft in die Schule kamen.
Ein großes Dankeschön – nicht nur im Namen der Sportkollegin – ist der Klassenstufe 11 für die tolle Organisation des Vor- und Nachmittags sowie für die Hilfe zu überbringen.
Spannende, teils hochkarätige Spiele werden uns noch lange im Gedächtnis bleiben.